Mundschleimhauterkrankung Untersuchung | groisman & laube

Erkrankungen der Mundschleimhaut im Dental Centrum Bethanien behandeln

Ist bei Ihnen eine Mundschleimhauterkrankung entdeckt worden, ist Handeln angesagt. Denn Entzündungen können eine Gefahr für den gesamten Körper darstellen und auch zum Zahnverlust führen. Neben Infektionen durch Pilze, Bakterien und Viren kann sich auch Nikotin-, Drogen- und Alkoholkonsum negativ auf die Mundschleimhaut auswirken. Dies ist insbesondere kritisch, wenn Sie kurz vor einer Zahnimplantation stehen. Denn nur wenn der Mundraum gesund ist, setzen wir Implantate ein. Andernfalls können die künstlichen Zahnwurzeln nicht richtig einheilen und die Stabilität ist gefährdet. Gerne informieren wir Sie über die Behandlungsmöglichkeiten bei verschiedenen Mundschleimhauterkrankungen.

Symptome und Ursachen für Mundschleimhauterkrankungen

Die Mundhöhle ist vollständig mit Mundschleimhaut ausgekleidet. Wenn sie gesund ist, ist sie rosafarben und feucht. Im Krankheitsfall treten ganz unterschiedliche Symptome auf. Sie reichen von Verfärbungen über Bläschen bis hin zu Geschwülsten. Teilweise entstehen auch andere Allgemeinerkrankungen. In diesen Fällen arbeiten wir eng mit Hautärzten oder Internisten zusammen, um Diagnostik und Therapie individuell abzustimmen.

  • Entzündungen
  • Infektionen durch Pilze, Bakterien und Viren
  • Verhornungsstörungen der Schleimhaut
  • Nikotin-, Drogen- und Alkoholkonsum
  • Haut- und Allgemeinerkrankungen
  • Mundhöhlenkrebs

Mundschleimhauterkrankungen effektiv behandeln – So funktioniert’s

Für die Diagnostik der Schleimhauterkrankungen sind Fachkompetenz und langjährige Erfahrung notwendig. Eine ausführliche Anamnese unserer Patienten, eine gründliche klinische Untersuchung und die Entnahme von Abstrichen stehen am Beginn jeder Behandlung. Zusätzlich können Gewebeproben und bildgebende Techniken notwendig sein, um die Befunde zu sichern.

Ihre Frankfurter Zahnärztinnen Dr. Nadine Ly und Silvia Cukier de Horwitz überprüfen den Gesundheitszustand der Mundschleimhaut bei jeder Kontrolluntersuchung. Gerade im Hinblick auf Vorstufen von Krebserkrankungen der Mundhöhle ist das sehr wichtig. Je früher sie erkannt werden, desto schonender und effektiver ist die Therapie.

Nach der Befunderhebung werden die therapeutischen Schritte eingeleitet. Infektionskrankheiten lassen sich sehr gut mit Virostatika (virenhemmende Mittel) oder Antibiotika behandeln. Auch bei Pilzinfektionen helfen Medikamente.

Druckstellen durch Prothesen lassen sich meist durch Umformung des Zahnersatzes beheben. So kann die Mundschleimhaut geschont werden. Manchmal ist es auch notwendig, Verletzungen chirurgisch zu behandeln.

Mundschleimhauterkrankungen können Implantate gefährden

Im Hinblick auf geplante Zahnimplantationen oder kieferchirurgische Eingriffe ist eine gesunde Mundschleimhaut von besonderer Bedeutung. Erkrankungen der Schleimhaut könnten den Erfolg der chirurgischen Eingriffe gefährden, wenn sie nicht behandelt werden.

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FAQ Mundschleimhauterkrankung​

Mundschleimhauterkrankungen können in verschiedenen Ausprägungen auftreten und etwa für Verfärbungen, Bläschen, aber auch Geschwüre im Mundraum sorgen. Je früher solche Veränderungen bemerkt werden, desto einfacher ist es meist, sie problemlos zu beheben. In unseren FAQs finden Sie erste Informationen zum Thema.

Erkrankungen der Mundschleimhaut entstehen meist durch Bakterien oder Viren. Besonders Hefepilze können die Schleimhaut befallen und einen so genannten Mundsoor auslösen. Daneben gibt es Bläschen, die aufgrund von Reizung entstehen. Sie sind weißlich und schmerzhaft, man spricht auch von Aphthen. In seltenen Fällen kann die Veränderung der Schleimhaut auch auf eine Krebserkrankung der Mundhöhle hindeuten.

Die Symptome sind sehr breit gefächert und reichen von schmerzlosen Rötungen, über blutendes Gewebe bis hin zu Bläschen, die bei Berührung schmerzen. Zudem können Mundgeruch und Appetitlosigkeit auftreten. Generell gilt: Wer auffällige Veränderung der Mundschleimhaut feststellt, sollte diese von einem Facharzt abklären lassen – in den meisten Fällen kann er schnell und sicher helfen.

Kleine Wunden und Aphthen heilen normalerweise problemlos von selbst ab. Entsprechend abgestimmte Medikamente helfen dagegen bei Viren- oder Pilzinfektionen sowie einem bakteriellen Befall. Zusätzlich sollte die Mundhygiene einwandfrei sein, damit sich die Infektion nicht weiter ausbreitet. Desinfizierende und schmerzstillende Mundspülungen können ebenfalls gegen Erkrankungen der Mundschleimhaut helfen. Einzig im Falle einer Krebserkrankung kann eine OP notwendig sein. Dabei wird der Tumor vorsichtig und unter Schonung der angrenzenden Strukturen entfernt.

Regelmäßiges und gründliches Zähne putzen sowie der Gebrauch von Zahnseide oder Interdentalbrüstchen halten den Mundraum sauber. So nisten sich Bakterien, Viren und Pilze weniger leicht ein. Natürlich spielt auch die Ernährung eine Rolle. Denn ein intaktes Immunsystem schützt den Körper vor Krankheitserregern. Eine Prothese sollte individuell und präzise angepasst sein, damit sie nicht scheuert und so die Schleimhaut reizt.

Wie bereits angesprochen heilen kleine Wunden, Bläschen und Aphthen in der Regel nach einigen Tagen von selbst ab. Bei Pilz- oder Bakterieninfektionen ist jedoch eine Behandlung sinnvoll, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Das ist auch wichtig, um die Menschen in ihrem Umfeld vor einer Ansteckung zu schützen. Eine Krebserkrankung sollte hingegen selbstverständlich immer behandelt werden.

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