Dysgnathie Behandlung Dr. Dr. Groisman | groisman & laube

Behandlung von Dysgnathie / Kieferfehlstellung im Centrum für MKG-Chirurgie

Im Verlauf unserer langjährigen klinischen Ausbildung und Erfahrung haben wir uns auf individuelle Behandlungsstrategien spezialisiert. Diese sind wissenschaftlich gesicherten und basieren auf bewährten Methoden. Da es sich bei der Dysgnathiechirurgie immer um eine Operation im Gesichtsbereich handelt, muss auch die Gesichtsästhetik berücksichtigt werden. Aus diesem Grund legen wir neben dem eigentlichen Ziel – dem regelgerechten Aufeinandertreffen der Zähne – einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Kiefergelenksfunktion und die Gesichtsästhetik.

Wir stellen Behandlungskonzepte für Sie als Patient verständlich, transparent und strukturiert dar. Außerdem sorgen wir für eine zeitnahe Abstimmung und Korrespondenz mit Ihrer Kieferorthopädin/Ihrem Kieferorthopäden.

Was ist Dysgnathie und wie entsteht sie?

Dysgnathie bezeichnet einen Fehlbiss, bei dem eine Kieferfehlstellung mit einer Fehlstellung eines oder mehrerer Zähne einhergeht. Handelt es sich lediglich um einzelne Zähne, die „schief“ stehen, spricht man von einer dentalalveolären Dysgnathie. Liegt das Problem hingegen im Aufeinandertreffen der Kiefer bzw. der Lage der Kiefer im Schädel selbst, so ist von einer skelettalen Dysgnathie die Rede. Hierbei erscheint oft das gesamte Gesicht asymmetrisch, da etwa der Unterkiefer nach vorn oder hinten verlegt ist oder der Oberkiefer zu groß bzw. zu klein ist. Meist entsteht eine Dysgnathie infolge von Wachstumsstörungen, seltener hat sie traumatische oder entzündliche Ursachen.

Dr. Dr. Daniel Groisman

Ihr kompetenter Ansprechpartner Dr. Dr. Groisman M.Sc.

Dr. Dr. Groisman ist Ihr Spezialist im Bereich der Dysgnathiebehandlung. Bereits seit 2007 ist er Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und verfügt somit über langjährige Erfahrung, wenn es um die individuelle Behandlung von Fehlbissen geht. Durch seine Arbeit in der Praxis von Dr. Dr. W. Kater sowie der Zeit, die Dr. Dr. Groisman an der Charité in Berlin und am Marienhospital Stuttgart praktizierte, spezialisierte er sich weiter im Bereich für MKG-Chirurgie. Somit vereint er das nötige Know-How und die Erfahrung bezüglich der verschiedenen OP-Techniken, die in der Dysgnathie zum Einsatz kommen.

Oralchirurgen oder Zahnärzte mit Schwerpunkt
in Frankfurt auf jameda
Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen
in Frankfurt auf jameda
Kreuzbiss behandeln | groisman & laube

Die Behandlung von Fehlbissen gliedert sich in vier Abschnitte. Ziel ist es, Zahnfehlstellungen, Zahnlücken und Engstände zu beseitigen.

Vorderbiss Kieferfehlstellung korrigieren | groisman & laube

Ziel der Behandlung ist es, Oberkiefer bzw. Unterkiefer so zu verschieben, dass die Zähne wieder genau aufeinander passen.

Offener Biss Behandlung | groisman & laube

Der offene Biss zeigt sich in einem langen Gesicht, der tiefe Biss in einem gestauchten Gesicht. Damit einher gehen funktionellen Störungen.

Kinn- und Nasenkorrektur | groisman & laube

Nach erfolgreicher Behandlung eines Fehlbisses ist die neue Symmetrie und Harmonie des Gesichtes für Patienten das i-Tüpfelchen.

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Wie wird ein Fehlbiss bzw. eine Kieferfehlstellung korrigiert?

Bei der Korrektur eines Fehlbisses handelt es sich in den meisten Fällen um eine kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung. Hierbei korrigiert der Kieferorthopädie die Zahnfehlstellung mit einer festsitzenden Spange, die Kieferverlagerungsoperation wird hingegen von uns durchgeführt. Dadurch wird die außerordentlich enge Zusammenarbeit mit Ihrer Kieferorthopädin/Ihrem Kieferorthopäden unabdingbar. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, ein Gleichgewicht zwischen Form und Funktion herzustellen durch:

  • optimale Verzahnung (Okklusion)
  • optimale Beißfunktion (Artikulation)
  • funktionelle Balance zwischen Kiefergelenken und Kaumuskulatur
  • harmonisierte Gesichtsästhetik
  • Langzeitstabilität des Behandlungsresultates

Die Kombination aus Kieferorthopädie und Kieferchirurgie sorgt sowohl im Bereich der Funktion, als auch der Form für eine Verbesserung auf ästhetischer und funktioneller Ebene.

Wann ist eine Korrektur der Kieferfehlstellung sinnvoll?

Im Zuge einer wachstumsbedingten Dysgnathie kommt es meist zu verschiedenen Beschwerden. Diese können sowohl ästhetischer, als auch funktionell-medizinischer Natur sein. Hierzu zählen unter anderem:

  • Kiefergelenksbeschwerden mit Kaumuskelüberlastung (Myoarthropathie)
  • Knirschen und Pressen (Bruxismus) mit Abnutzung der Zähne (Abrasionen)
  • unzureichende Abbeißfunktion
  • Zahnfleischrückgang (Rezessionen)
  • Zahnwanderung oder Zahnlockerung
  • überwiegende Mundatmung durch eingeschränkte Nasenatmung, dadurch häufiges Austrocknen der Lippen (trockenes, sprödes und entzündetes Lippenrot) und der Mundschleimhaut (Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen, Karies und Infekte im Mund-Rachenraum)
  • ausgeprägtes Schnarchen, schlechte Nasenatmung
  • Schläfrigkeit oder Müdigkeit tagsüber, trotz normaler Schlafdauer (obstruktive Schlafapnoe)
  • in manchen Fällen ist die Zungenfunktion und Aussprache negativ beeinflusst
  • die Zungenfunktion ist durch die verkleinerte Mundhöhle eingeengt und presst ständig gegen die vorderen Zähne, dadurch wird die Aussprache undeutlicher (lispeln) und es kommt zu Zahnverschiebungen bis hin zum offenen Biss

Entsprechend der oben genannten Beschwerden ergeben sich auch Verformungen des gesamten Gesichtes. Denn ein stark ausgeprägtes oder vermindertes Kieferwachstum wirkt sich auf die Mund-, Kinn- und Nasenpartie aus. Daraus können verschiedene Auffälligkeiten entstehen:

  • Gesichtsskoliose Laterognathie (Gesichtsasymmetrie)
  • langes Gesicht (long face)
  • kurzes Gesicht (short face)
  • flaches Mittelgesicht (dish face)
  • ausgeprägte oder sehr flache Kieferwinkel (low or high angle Situation)
  • auffällig große Nase (Großnasenprofil) mit ausgeprägten Nasolabialfalten
  • zu kleine Oberlippe mit wenig Lippenrot
  • zu lange Zähne mit viel sichtbarem Zahnfleisch im Oberkiefer beim Lächeln (gummy smile)
  • aufgehobener Lippenschluss in Ruhe (Lippenschlussinsuffizienz), h. wenn die Lippen sich schließen entsteht Spannung in der Kinn- und Lippenregion (strenger und skeptischer Gesichtsausdruck)
  • nicht sichtbare Oberkieferzähne, die von der Oberlippe vollständig verdeckt werden (das Gesicht wirkt zahnlos)
  • zu große Unterlippe (grober Gesichtsausdruck)
  • fliehendes oder großes Kinn
  • ausgeprägte Kinnfalte (Submentalfalte)

Alle diese Symptome werden vom Betroffenen sowie von Außenstehenden unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Doch nicht nur ästhetische Beschwerden sind ein Grund für eine Operation der Kieferfehlstellung. Sobald Sie sich im Bereich des Sprechens oder Kauens eingeschränkt fühlen oder starke Schmerzen im Kiefer-, Kopf- und Nackenbereich haben, ist eine Therapie des Fehlbisses sinnvoll. Ebenfalls führt eine Korrektur der Kieferfehlstellung zur Vergrößerung des Nasen-Rachenraumes und damit zur Verbesserung des Luftstroms im Bereich der oberen Atemwege. Dies resultiert in einer Zunahme der Schlafqualität und fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden (gesunder Schlaf).

Harmonisierung der Gesichtszüge durch Wangenknochen-, Nasen- und Kinnkorrektur

In vielen Fällen sind sowohl die Wangenknochen und Nase also auch das Kinn vom Fehlbiss in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer erfolgreichen Kieferumstellungsosteotomie sind viele funktionelle und ästhetisch negative Auswirkungen des Fehlbisses zwar behoben, doch reicht dieser Eingriff nicht immer für ein optimales Ergebnis der Wangen-, Kinn- und Nasenpartie aus. Um dem Gesicht einen vollständig harmonischen und ästhetischen Gesamteindruck zu geben, ist eine zusätzliche Wangenknochenkonturierung sowie eine Nasen- bzw Kinnkorrektur notwendig. Auf diese Weise erhält das Gesicht eine natürliche Kontur und prominente, störende Merkmale können modifiziert werden, ohne die charakterlichen Gesichtszüge zu stark zu verändern.