Die Mundschleimhaut bedeckt unsere Mundhöhle vollständig. Sie ist am Gaumen und Zahnfleisch ebenso zu finden wie an den Wangen und am Zungenrücken – und erfüllt vielseitige Aufgaben: Die mit Sinnesrezeptoren überzogene Mundschleimhaut ist an der Wahrnehmung von Geschmack beteiligt, erkennt die Temperatur unserer Nahrung, macht diese gleitfähig und schützt uns obendrein noch vor Krankheitserregern. Eine Erkrankung der Mundschleimhaut ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch Symptom einer schwerwiegenden Krankheit sein. In diesem Blog-Beitrag berichten wir über häufige Erkrankungen der Mundschleimhaut und ihre Therapie.

Mundschleimhauterkrankung: eindeutiger Befund ist für die Therapie essenziell

Eine Erkrankung der im gesunden Zustand rosafarbenen Mundschleimhaut kann sich auf verschiedene Weise zeigen. Verfärbungen weisen ebenso auf eine Erkrankung hin wie Geschwulste, Bläschen oder Schmerzen. So vielfältig die Symptome einer Mundschleimhauterkrankung auch sein mögen, eine genaue Diagnostik ist zur erfolgreichen Behandlung stets unabdingbar. Je nach genauen Symptomen beinhaltet die Diagnostik

  • ein umfassendes Patientengespräch (Anamnese),
  • eine klinische Untersuchung,
  • bildgebende Techniken,
  • das Entnehmen von Abstrichen und
  • die Entnahme von Gewebeproben (Biopsie).

Sobald ein eindeutiger Befund vorliegt, kann mit der Therapie begonnen werden. Eine erfolgreiche Therapie ist dabei Grundbedingung für etwaige kieferchirurgische Eingriffe oder Zahnimplantationen.

Typische Erkrankungen der Mundschleimhaut

Ein Großteil der Mundschleimhauterkrankungen lässt sich den folgenden Kategorien zuordnen:

  • Infektionskrankheiten und Pilzinfektionen
  • Verhornungen und Druckstellen
  • Krebserkrankungen der Mundschleimhaut
  • Systemische Erkrankungen

Infektionskrankheiten und Pilzinfektionen

Mit am häufigsten für eine krankhafte Veränderung der Mundschleimhaut verantwortlich sind Infektionskrankheiten/Entzündungen und Pilzinfektionen. Die gute Nachricht: beide Krankheitsursachen können in der Regel gut mit Antibiotika (bakterienhemmenden Medikamente) oder Virostatika (virenhemmenden Medikamente) behandelt werden.

Verhornungen und Druckstellen

Schmerzende Druckstellen oder Verhornungsstörungen im Bereich der Mundschleimhaut sind häufig auf schlecht sitzende Prothesen zurückzuführen. Eine Prothesenumformung schafft hier schnelle Abhilfe. Verhornungsstörungen können allerdings auch durch Rauchen oder andere äußere Reize hervorgerufen werden. In diesem Fall gilt es diese so weit wie möglich zu reduzieren. Unter Umständen müssen schwere Verletzungen der Mundschleimhaut chirurgisch entfernt werden.

Krebserkrankungen der Mundschleimhaut

Liegt eine Krebserkrankung der Mundschleimhaut vor, müssen die betroffenen Schleimhautstellen vollständig entfernt werden. Alle weiteren Therapieschritte erfolgen dabei in enger Abstimmung mit dem behandelnden Onkologen.

Systemische Erkrankung

Eine Erkrankung der Mundschleimhaut kann allerdings auch Teil einer systemischen Erkrankung – sprich einer Erkrankung, die sich auf das komplette Organsystem auswirkt – sein. Systemische Erkrankungen, die zu einer krankhaften Veränderung der Mundschleimhaut führen, sind beispielsweise Leukämie, AIDS oder Bluterkrankungen. Die Therapie richtet sich nach dem konkreten Befund.

Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut in Ihrer Zahnarztpraxis Frankfurt

Sie haben den Verdacht auf eine Mundschleimhauterkrankung? Dann sind Sie in der Praxis Groisman & Laube gut aufgehoben. Wir haben viel Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Mundschleimhauterkrankungen. Nach einer sorgfältigen Untersuchung besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die weiteren Schritte.
Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen rund um Mundschleimhauterkrankungen haben!

Foto: © master1305 / elemts.envato.com

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