Wurzelbehandlung der Zähne | groisman & laube

Endlich schmerzfrei! Wurzelbehandlungen bei groisman & laube in Frankfurt

Entzündungen im Bereich der Zahnwurzeln können sehr schmerzhaft sein. Eine entsprechende Behandlung der Wurzel ist dann unerlässlich, damit sich einerseits die schädlichen Bakterien nicht im Rest des Körpers ausbreiten und andererseits der Patient wieder schmerzfrei ist. Dabei werden Wurzelbehandlungen dank modernster Technik immer erfolgreicher. Lediglich bei stark verästelten Wurzelkanälen kann eine erneute Behandlung bzw. eine Wurzelspitzenresektion notwendig sein. Dabei erhalten wir stets so viel natürliches Zahnmaterial wie möglich und sorgen gleichzeitig dafür, dass Sie bald wieder lächeln können. Treten nach der Behandlung Verfärbungen am Zahn auf, beraten wir Sie gerne zu den Möglichkeiten eines internen Bleachings.

Entzündungen beseitigen, Zähne erhalten

Eine Wurzelentzündung beginnt meist mit Karies. Sind die Bakterien bis in die Zahnwurzel vorgedrungen, reagiert der Körper oftmals mit Eiterherden. Die Schmerzen, die eine entzündete Zahnwurzel verursachen kann, sind nicht zu unterschätzen. Eine schonende Wurzelkanalbehandlung ist das Mittel der Wahl, um die Bakterien zu beseitigen. Dank sehr feiner Instrumente und sorgsamer Hygienestandards werden diese Eingriffe immer erfolgreicher.

Wir bieten eine hochwertige und präzise Versorgung der Wurzelkanäle: Mithilfe eines bewährten maschinellen Verfahrens werden die Wurzelkanäle in genau der richtigen Länge mit sterilen Einmalinstrumenten aufbereitet. Anschließend spülen wir sie unter Verwendung des Ultraschalls, um sie gründlich zu desinfizieren. Zusätzlich setzen wir einen sogenannten Kofferdam ein. So bleibt das betroffene Gebiet so keimfrei wie möglich. Die photodynamische Therapie hilft ebenfalls, Bakterien aus dem Weg zu räumen.

Die maschinelle Versorgung der Wurzelkanäle zeigt deutliche verbesserte Prognosen gegenüber rein manuellen Behandlungen. Außerdem sind die Behandlungszeiten häufig kürzer.  

Wann ist eine Wurzelspitzenresektion notwendig?

Aufgrund einer präzisen Arbeitsweise und feiner Instrumente steigt die Erfolgsquote von Wurzelbehandlungen. Hin und wieder ist allerdings eine weitere Behandlung notwendig: die Wurzelspitzenresektion.

Sie kommt dann zum Einsatz, wenn sich erneut Bakterien angesiedelt haben. Das kann passieren, wenn die Wurzelkanäle stark verzweigt sind und sich nur schwer reinigen lassen.

Um eine Wurzelspitzenresektion sicher und erfolgreich abzuschließen, ist häufig ein dreidimensionales Röntgenbild des Zahnes sinnvoll. Dafür nutzen wir die strahlungsarme digitale Volumentomographie, die uns viele Details aufzeigt.

Den Eingriff selbst können wir meist völlig schmerzfrei in Lokalanästhesie durchführen. Auf Wunsch versetzen wir Sie aber auch in einen kurzen Dämmerschlaf oder Sie erhalten eine Vollnarkose.

Wie läuft die Wurzelspitzenresektion ab?

Um die Bakterien restlos zu beseitigen, entfernen wir sowohl Teile der Zahnwurzel als auch umliegende Entzündungen. Im Anschluss wird der verbliebene Wurzelanteil sorgfältig mit einer speziellen Füllung versiegelt. Dabei erhalten wir so viel natürliche Zahnsubstanz wie möglich.

Wurzelspitzenresektion Entzündung an der Wurzelspitze | groisman & laube
Entzündung an der Wurzelspitze
Wurzelspitzenresektion Chirurgischer Zugangsweg | groisman & laube
Chirurgischer Zugangsweg
Wurzelspitzenresektion Reduktion der Wurzelspitze | groisman & laube
Reduktion der Wurzelspitze
Wurzelspitzenresektion Wurzelkanalaufbereitung von der Wurzelunterseite
Wurzelkanalaufbereitung von der Wurzelunterseite (retrograd)

Der Zugangsweg wird abschließend mit Eigenplasma (PRGF) verschlossen. Das hat zwei Vorteile: Zum einen wird die Wundheilung durch körpereigene Wachstumsfaktoren gefördert. Zum anderen dient das Plasma wie ein Abstandshalter zum umliegenden Bindegewebe, das andernfalls in den Defekt einwachsen und zu Missempfindungen führen könnte.

Wurzelspitzenresektion Wurzelkanalfüllung | groisman & laube
Wurzelkanalfüllung (blauer Pfeil) und eingebrachtes Eigenplasma (grün Gestreifte Fläche)
Wurzelspitzenresektion Situation nach Defektausheilung | groisman & laube
Situation nach Defektausheilung

In unserem Frankfurter Dental Centrum Bethanien legen wir großen Wert auf schonende und effektive Behandlungstechniken. Wir bilden uns stetig weiter, um Wurzelbehandlungen und Resektionen so erfolgreich und minimalinvasiv wie möglich durchführen zu können. Natürlich freuen wir uns, Sie in unserer Praxis begrüßen zu dürfen! 

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FAQs Wurzelkanalbehandlung

Fragen & Antworten zur Wurzelkanalbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung erfordert viel Planung und Präzision, nur dann kann eine erkrankte Zahnwurzel erfolgreich therapiert werden. Natürlich stellen sich hier ganz individuelle Fragen, die wichtigsten Antworten erhalten Sie schon vorab in unseren FAQ zur Wurzelkanalbehandlung.

Wie lang eine Wurzelkanalbehandlung bei groisman & laube dauert, können wir nicht pauschal beantworten. Als ungefährer Richtwert gilt eine Stunde pro Kanal. Dabei hängt die tatsächliche Behandlungsdauer jedoch von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählen etwa die Schwere der Entzündung und die Verästelung der Zahnwurzel.

Bei einer Wurzelkanalbehandlung werden die entzündeten Zahnwurzeln mit sehr feinen Instrumenten aufgebohrt und die Kanäle bis zur Wurzelspitze erweitert. Zwischendurch spülen und desinfizieren wir die Wurzelkanäle mit unterschiedlichen Spüllösungen. Damit entfernen wir schonend die schädlichen Bakterien und das entzündete Gewebe in diesem Bereich. Anschließend werden die Kanäle mit einem thermoplastischen Material bakteriendicht aufgefüllt. Nun wird der Zahn verschlossen.

Hin und wieder ist die Anatomie der Zahnwurzeln so fein und die Entzündung so weit fortgeschritten, dass eine erneute Wurzelbehandlung keine Aussicht auf Erfolg hat. Dann ist eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll. Dabei operieren wir nicht mehr durch den Zahn, sondern über einen äußeren Zugangsweg. Wir entfernen die entzündete Wurzelspitze und füllen den entstandenen kleinen Hohlraum mit Eigenplasma.

Der durch die Entzündung hervorgerufene Schmerz geht in der Regel schnell zurück, da wir die schädlichen Bakterien entfernt haben. Für die Umstellung braucht der Körper bis zu zwei Tage. Falls notwendig, verschreiben wir Ihnen für diese Zeit leichte Schmerzmittel. Sanftes Kühlen kann den Schmerz ebenfalls lindern.

Bei einer akuten Entzündung sollten Sie sich am Tag des Eingriffs in jedem Fall Ruhe gönnen, in seltenen Fällen ist es sinnvoll, auch einen zweiten Tag zu Hause zu bleiben. Dies hängt von der Schwere der Entzündung ab. Ist beispielsweise der Kieferknochen von der Infektion betroffen, dauert die Heilung länger, als wenn „nur“ die Wurzeln des Zahnes von den Bakterien angegriffen wurden. Das Zubeißen sollte hingegen nach kurzer Zeit kein Problem sein.

Nach einer Wurzelbehandlung ist der Zahn quasi von der Versorgung mit Blut und Nerven abgeschnitten. Generell ist das jedoch die bessere Alternative, als den Zahn zu entfernen. Denn die natürliche Zahnsubstanz ist immer vorzuziehen. Daher erhält der Zahn nach der Behandlung von uns eine Krone und kann damit auch weiterhin seinen Dienst im Mund leisten. Durch die Übertragung der Kraft (etwa beim Kauen) auf den Knochen bildet sich dieser auch nicht zurück.

Ja, denn Wurzelentzündungen entstehen durch schädliche Bakterien. Wer also regelmäßig und richtig die Zähne putzt, zweimal im Jahr zur zahnärztlichen Vorsorge kommt und eine professionelle Zahnreinigung durchführen lässt, ist in der Regel auf der richtigen Seite. Neben der Prophylaxe zählt hierzu auch, bei Auffälligkeiten zeitnah in unsere Praxis zu kommen und den Zahnarztbesuch nicht auf die lange Bank zu schieben.

Eine Wurzelentzündung macht sich in der Regel durch Schmerzen und Druckgefühl im Bereich des entzündeten Zahns bemerkbar.

Im Zuge der ästhetischen Zahnheilkunde ist es möglich im Frontzahnbereich ein so genanntes internes Bleaching durchzuführen. Dabei wird ein spezielles Bleichmittel in den Zahn eingebracht und sorgt dort für eine optische Aufhellung, sodass der Zahn farblich wieder besser in die Zahnreihe passt. Alternativ kann der Zahn mit keramischen Materialien versorgt werden.

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