Parodontitis bei Groisman & Laube in Frankfurt behandeln lassen

Parodontologie bei Groisman & Laube behandeln

Mehr Lebensqualität schaffen, langfristige Risiken verringern

Die durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnhalteapparates - auch Parodontitis genannt - kann durchaus als Volkskrankheit angesehen werden, denn sie ist die zurzeit meist verbreitetste chronische Erkrankung der Welt. In Deutschland ist etwa jeder Zweite ab 50 Jahren betroffen. Die Gründe für Parodontitis sind überwiegend im persönlichen Lebensstil, der Effektivität der individuellen Zahn- und Mundpflege sowie in der besonderen persönlichen Disposition zu finden. Ob Sie möglicherweise selbst davon betroffen sind, können Sie anhand des Selbsttests herausfinden, den Sie weiter unten auf der Seite finden.

Leider ist vielen betroffenen Patienten ihre Erkrankung nicht bewusst, weil diese über einen langen Zeitraum beschwerdefrei verlaufen kann. Erste Symptome einer Parodontitis, wie gerötetes Zahnfleisch oder gelegentliches Zahnfleischbluten, nimmt zudem kaum jemand ernst. Dabei birgt Parodontitis langfristig betrachtet das Risiko, über die Ausbildung von Zahnfleischtaschen zu einem irreversiblen Rückgang des Zahnfleischs mit parallel verlaufendem Abbau des Kieferknochens zu führen. Im besonders fortgeschrittenen Stadium folgt der Verlust von Zähnen. Zusätzlich beschränkt sich der Effekt der Parodontitis nicht auf den Mundraum, sondern kann Auswirkungen auf den gesamten Körper des Patienten haben. Geraten die Erreger dauerhaft in die Blutbahn, können sie sich an inneren Organen wie Herz und Lunge ablagern - mit teilweise schwerwiegenden, lebensverkürzenden Effekten.

Gerade im Hinblick auf geplante Zahnimplantationen ist es zwingend notwendig, vorab bestehende Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis effektiv zu behandeln und auszuheilen, ansonsten wird der Erfolg der Implantation gefährdet. Das stabile Einwachsen der künstlichen Zahnwurzel in den Kieferknochen kann nur erfolgen, wenn das Zahnsystem gesund ist.

Therapiekonzepte bei Parodontitis

Wir sind für das Krankheitsbild der Parodontitis sensibilisiert und legen bei den regelmäßigen Kontrollterminen besonderen Wert auf eine frühzeitige Erkennung. Eine in vielen Fällen wirksame Therapie ist das Ausreinigen von entstandenen Nischen mithilfe von Handinstrumenten. Bei schwerwiegenden Defekten kann ein operativer Eingriff (parodontale Chirurgie) im praxiseigenen OP sinnvoll sein. Die parodontalchirurgischen Eingriffe bedienen sich unterschiedlichster Behandlungstechniken und -materialien: von der Transplantation von Eigengewebe, meist aus dem Gaumen, bis hin zum Einbringen hochwirksamer, die Regeneration anregender Spezialmaterialien. Wir tun dies stets mit dem Ziel, den Zahnhalteapparat zu stabilisieren und das ästhetische Gesamtbild zu verbessern.

Ist die Erkrankung noch nicht so weit fortgeschritten, führen wir bedarfsangepasst eine mikrobiologische Analyse des Keimspektrums durch, um weitere unterstützende Maßnahmen wie zum Beispiel eine entsprechende Antibiose einzuleiten. Zudem haben wir in unserer Praxis die Möglichkeit, mittels der sogenannten antimikrobiellen photodynamischen Lasertherapie nach der instrumentellen Reinigung verbliebene Restkeime effektiv abzutöten.

Ist es bereits zu einer deutlichen Schwächung des Zahnhalteapparates gekommen, kann das Spezialpräparat Emdogain® zur Regeneration und damit zum Gewinn von neuem Knochen eingesetzt werden.

Ihr Beitrag zum Erfolg

Auch Sie als Patient können in hohem Maß zum Behandlungserfolg beitragen. Zum einen ist eine dauerhafte Umstellung des Lebensstils (insbesondere bei Rauchern) wichtig, zum anderen ist eine Optimierung der häuslichen Mundhygiene entscheidend für eine verbesserte Prognose. Im Rahmen unseres Nachsorgeprogramms unterstützen wir Sie bei der Erhaltung des Therapieerfolgs.

Gingivitis

Bei der Gingivitis handelt es sich um eine leichtere Form einer bakteriell bedingten Entzündung der Mundschleimhaut - erkennbar an den Symptomen Rötungen, Schwellungen und Zahnfleischbluten. Eine Gingivitis lässt sich in der Regel gut behandeln.

Parodontitis-Selbsttest: Wie gesund ist ihr Zahnfleisch?

Um herauszufinden, ob Sie vielleicht bereits selbst unter Parodontitis leiden, können Sie zunächst diese neun Fragen für sich beantworten:

Ist mein Zahnfleisch rötlich verfärbt oder geschwollen?
Verursachen die betroffenen Stellen Schmerzen?
Blutet mein Zahnfleisch häufig? (bspw. beim Zähneputzen)
Habe ich unangenehmen Mundgeruch? (süßlich)
Ist mein Zahnfleisch zurückgegangen?
Hat sich meine Zahnstellung verändert? Sind Lücken entstanden?
Haben sich meine Zähne gelockert?
Tritt Eiter an meinem Zahnfleischsaum aus?
Gibt es Eltern oder Geschwister, die ihre Zähne frühzeitig durch Zahnlockerung verloren haben?

Können Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit "Ja" beantworten, ist es ratsam, einen Kontrolltermin beim Zahnarzt zu vereinbaren. In unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt sind auf das Krankheitsbild der Parodontitis spezialisiert und legen besonderen Wert auf eine frühzeitige Erkennung der Erkrankung. Schließlich ist eine Parodontitis umso besser behandelbar, je früher sie erkannt wird.

Neben dem oben genannten Selbsttest gibt es noch einige weitere Möglichkeiten, die eigene parodontale Erkrankung einzuschätzen: Beispielsweise hat die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) schon im Jahr 2012 eine App zum Thema Parodontitis herausgebracht (https://itunes.apple.com/de/app/id504498921?mt=8), mit deren Hilfe die persönliche Erkrankungswahrscheinlichkeit ermittelt werden kann. Genauen Aufschluss darüber, ob Sie betroffen sind, kann allerdings nur ein Kontrolltermin beim Zahnarzt geben.

Unsere Leistungen

Mittels Emdogain® steht uns eine schmerzfreie Parodontitisbehandlung zur Verfügung, die dank antimikrobieller Bestandteile den Körper aktiv bei Wundheilungsprozessen unterstützt.

Die Behandlung mit sanftem Laserlicht wirkt antimikrobiell und verringert die Bakterienherde bei einer Parodontitiserkrankung im Mundraum.