Ästhetik & Faltenbehandlung Botox bei Groisman Laube

Botox®-Behandlung bei Groisman & Laube

Der schonende Eingriff für eine straffere Haut

Botulinumtoxin A – auch als Botulismustoxin oder Botulin bezeichnet, vor allem aber unter dem Handelsnamen Botox® bekannt – stellt eine moderne und besonders effektive Methode der Faltenbehandlung dar. Botox® besteht aus dem bakteriellen Gift (Toxin) Botulinumtoxin A, das von Stämmen des Bakteriums Clostridium botulinum produziert wird und für die medizinische Anwendung biotechnologisch hergestellt wird. Der Mediziner J. Kerner stellte bereits 1820 einen Zusammenhang zwischen Muskellähmung und dem Verzehr verdorbener Nahrung her und bezeichnete die Ursache als "Wurstgift" [Wurst = botulus (lt.), Gift = toxin (lt.)]. Das hochwirksame und verschreibungspflichtige BTX-A ist als Wirkstoff seit 2006 zugelassen.

Wirkungsweise von Botox®

Durch Botulinumtoxin A werden einzelne Muskeln gezielt gelähmt, da das Gift die Reizübertragung von den Nerven zu den Muskelfasern blockiert. Dadurch entspannen sich diese Muskeln und die darüber liegende Haut und die Falten werden geglättet. Darüber hinaus beugt die gewollte Lähmung der Muskulatur einer weiteren Vertiefung der Falten vor. Die Wirkung setzt etwa vier bis zehn Tage nach der Applikation ein und endet nach vier bis fünf Monaten, da das Toxin durch die natürlichen Abbauprozesse des Körpers nach und nach eliminiert wird. Falls von Ihnen gewünscht, kann diese Behandlung wiederholt werden.

 

Anwendungsgebiete von Botulinumtoxin A

In unserer Frankfurter Praxis wird Botox® vor allem zur Therapie von Falten des oberen Gesichtsdrittels eingesetzt. Typische Anwendungsbereiche sind Mimikfalten, wie z. B. Zornesfalten am Übergang zwischen Stirn und Nase, Konzentrations- und Sorgenfalten auf der Stirn, aber auch Krähenfüße im Bereich der Augen. Diese Falten haben Einfluss auf die gesamte Mimik, da sie zu einem traurigen, zornigen oder müden Gesichtsausdruck führen können.

Die Anwendung von Botox® dient der Faltenglättung und trägt wesentlich dazu bei, dass Ihr Gesicht einen vitalen und entspannten Ausdruck erhält.

Ablauf der Botox®-Behandlung

Nach einer eingehenden Gesichtsuntersuchung, bei der durch einfache Tests die Elastizität der Haut geprüft wird und entzündliche Prozesse ausgeschlossen werden können, legt der behandelnde Arzt, Dr. Dr. Laube,  gemeinsam mit Ihnen jene Gesichtsareale fest, in denen die Injektionen des Botulinumtoxins durchgeführt werden sollen. Normalerweise ist in solchen Fällen keine weiterführende Diagnostik notwendig.

Um den Ist-Zustand der Gesichtshaut vor dem Eingriff festzuhalten, wird von dem zu behandelnden Gesichtsbereich eine Fotodokumentation durchgeführt. Der Umfang der Maßnahmen ist abhängig von der Beschaffenheit der Gesichtshaut und Ausprägung der bestehenden Falten.

Die Injektion erfolgt mit extrem dünnen Kanülen, ist schmerzarm und dauert nur wenige Minuten. Auf Wunsch kann bei besonders empfindlichen Patienten vorher eine lokal betäubende Salbe auf die Haut aufgetragen werden, was jedoch in den meisten Fällen nicht notwendig ist. Direkt nach der Behandlung haben Sie die Möglichkeit, unter einer Silikonmaske, die an ein Kühlgerät angeschlossen ist, Schwellungen und Blutergüssen entgegenzuwirken. Sie sollten sich nach der Applikation für etwa vier Stunden nicht hinlegen und am Behandlungstag größere körperliche Anstrengungen vermeiden. So verhindern Sie eine ungewollte Ausbreitung des injizierten Mittels.

Bei einer wohldosierten Anwendung wird ein maskenhaftes Erscheinungsbild vermieden, so dass die ursprüngliche Gesichtsharmonie wieder zum Tragen kommt.

Begleiterscheinungen der Therapie

Im Allgemeinen wird die Botox®-Behandlung sehr gut vertragen. Es können jedoch geringfügige Nebenwirkungen auftreten, die sich aber schnell zurückbilden:

  • Im Verlauf der Therapie ist es möglich, dass das Immunsystem Antikörper gegen Botulinum A bildet, wodurch eine Therapieresistenz hervorgerufen werden kann. Tritt dieser Fall ein, kann Dr. Dr. Laube als Alternative ein anderes Toxin-Präparat einsetzen.
  • Als unerwünschte, aber reversible (umkehrbare) Wirkung können generell zu starke Lähmungen der behandelten Muskeln auftreten, was aber bei der Behandlung durch einen erfahrenen Gesichtschirurgen als unwahrscheinlich gilt.
  • Vergiftungserscheinungen müssen nicht befürchtet werden, da die Substanz lediglich stark verdünnt verabreicht wird.
  • Da bei der Injektion Blutgefäße getroffen werden können, kann es zu Blutungen und zur Bildung von Hämatomen kommen.
  • Rötungen und Schwellungen können an den Einstichstellen auftreten, aber durch die Nachbehandlung mit der Kühlmaske lassen sich diese sehr in Grenzen halten.
  • Da die Wirkung des Botox®-Präparates nicht dauerhaft ist, weil das Toxin vom Körper mit der Zeit abgebaut wird, treten keine dauerhaften Begleiterscheinungen auf.

Kontraindikationen der Botulinum-Behandlung

Gegen eine Anti-Falten-Behandlung mit Botox® sprechen die folgenden Punkte:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Allergien gegenüber einem Inhaltsstoff der Botox®-Injektionslösung
  • Entzündungen im zu behandelnden Gesichtsareal
  • Störungen der Blutgerinnung
  • Krankhafte Störung der Muskelaktivität
  • Einnahme von Marcumar (Blut verdünnendes Medikament)
  • Einnahme bestimmter Antibiotika